1.4.2025
Stablecoins

Bitcoin im Schatten der stabilen digitalen Währungen

Der zunehmende Erfolg von Stablecoins, Kryptowährungen mit stabiler Wertbindung, stellt Bitcoins Rolle im Kryptomarkt infrage. Während Bitcoin als Wertspeicher dienen könnte, bieten Stablecoins, wie Tether und USDC, Vorteile als Zahlungsmittel und treiben die Finanzinnovation voran, stehen aber gleichzeitig vor regulatorischen und Transparenzherausforderungen.

Bitcoin: Stabilität angesichts des Stablecoin-Booms

Der Kryptomarkt ist in ständigem Fluss. Bitcoin, lange die dominierende Kraft, sieht sich zunehmender Konkurrenz durch Stablecoins gegenüber. Welche Auswirkungen hat dieser Aufstieg stabiler digitaler Währungen auf Bitcoin?

Was sind Stablecoins?

Stablecoins sind Kryptowährungen, deren Wert an einen externen Vermögenswert, in der Regel den US-Dollar oder Gold, gekoppelt ist. Diese Kopplung zielt auf Preisstabilität ab und minimiert die Volatilität, die für andere Kryptowährungen wie Bitcoin typisch ist. Wie das World Economic Forum in einem Whitepaper zu digitalen Währungen feststellte, werden „Stablecoins mit dem Versprechen ausgegeben, einen Wert zu halten, der im Verhältnis zu einem externen Anker stabil ist“ (https://www.weforum.org/stories/2025/03/stablecoins-cryptocurrency-on-rise-financial-systems/).

Tether (USDT) und USD Coin (USDC) sind aktuell die größten Stablecoins. Tether ist an den US-Dollar gebunden und auf verschiedenen Blockchains wie Ethereum, Solana und Tron verfügbar. USDC wurde von Circle entwickelt und verfügt ebenfalls über eine beachtliche Marktkapitalisierung. Die Unterschiede in der Marktkapitalisierung zwischen USDT und USDC lassen sich unter anderem durch unterschiedliche geografische Verbreitungsgebiete erklären. Während USDT vorwiegend in Asien und Europa gehandelt wird, findet der Großteil des USDC-Handels in Nordamerika statt.

Gründe für das Stablecoin-Wachstum

Die relative Preisstabilität von Stablecoins macht sie zu einem attraktiven Zahlungsmittel, besonders im Vergleich zu volatilen Kryptowährungen wie Bitcoin. Sie eignen sich für Zahlungen, Ersparnisse und internationale Überweisungen. Immer mehr Finanzinstitute engagieren sich im Stablecoin-Markt. Beispielsweise kündigte die Standard Chartered Bank kürzlich eine Partnerschaft zur Einführung eines an den Hongkong-Dollar gekoppelten Stablecoins an. Auch PayPal hat mit PYUSD einen eigenen Stablecoin eingeführt. Befürworter argumentieren, dass Stablecoins schnellere und günstigere internationale Transaktionen ermöglichen und Menschen ohne Zugang zu traditionellen Bankdienstleistungen finanziell inkludieren können.

Auswirkungen auf Bitcoin

Der Aufstieg der Stablecoins wirft die Frage nach der zukünftigen Rolle von Bitcoin auf. Während Bitcoin oft als digitales Gold und Wertspeicher gesehen wird, präsentieren sich Stablecoins als praktikables Zahlungsmittel. Laut Cryptonews.net könnte die zunehmende Nutzung von Stablecoins im Zahlungsverkehr dazu führen, dass Bitcoin verstärkt als Wertspeicher und weniger als Transaktionswährung verwendet wird (https://cryptonews.net/news/bitcoin/30749865/).

Herausforderungen und Perspektiven

Trotz des Wachstums stehen Stablecoins vor Herausforderungen. Regulierungsbehörden weltweit arbeiten an entsprechenden gesetzlichen Rahmenbedingungen. Die Transparenz der Reserven, die den Stablecoins zugrunde liegen, ist ein weiterer wichtiger Punkt. Tether stand in der Vergangenheit wegen intransparenter Reservepraktiken in der Kritik. Auch das Potenzial für illegale Aktivitäten wie Geldwäsche muss angegangen werden. Trotz dieser Herausforderungen werden Stablecoins, laut Expertenprognosen, eine immer wichtigere Rolle im globalen Finanzsystem spielen, während sich die Blockchain-Technologie weiterentwickelt und Finanzinstitute digitale Vermögenswerte zunehmend akzeptieren.

Quellen:

- https://cryptonews.net/news/bitcoin/30749865/ - https://www.weforum.org/stories/2025/03/stablecoins-cryptocurrency-on-rise-financial-systems/
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