Die Inflation im Euroraum sank im Juni 2024 auf 2,2 Prozent, hauptsächlich aufgrund rückläufiger Energie- und Lebensmittelpreise. Im September lag sie sogar bei 1,8 Prozent, unter dem Zwei-Prozent-Ziel der EZB, was Spekulationen über Zinssenkungen befeuert.
Die Teuerungsrate im Euroraum ist im Juni 2024 auf 2,2 Prozent zurückgegangen, verglichen mit 2,4 Prozent im Vormonat. Dies meldet das Statistische Bundesamt (Destatis). Der Verbraucherpreisindex, der die durchschnittliche Preisveränderung von Waren und Dienstleistungen für private Haushalte in Deutschland misst, bildet die Grundlage für diese Inflationsrate. Destatis berechnet diesen Index anhand eines "Warenkorbs" von etwa 700 Gütern.
Rückläufige Energiepreise trugen maßgeblich zu dieser Entwicklung bei, wie btc-echo.de berichtet. Auch die Lebensmittelpreise stiegen im Juni 2024 im Vergleich zum Vorjahr langsamer.
Verschiedene Faktoren beeinflussen die Inflation im Euroraum, darunter Energiepreise, Lohnentwicklung und die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Der Tagesspiegel berichtet, dass die Inflationsrate im September 2024 im Euroraum bei 1,8 Prozent lag und damit unter dem Zwei-Prozent-Ziel der EZB. Die Zentralbank strebt langfristig eine Preisstabilität von zwei Prozent an. Die sinkende Inflation könnte Spekulationen über eine weitere Zinssenkung durch die EZB befeuern.
Eurostat, das Statistikamt der Europäischen Union, veröffentlicht regelmäßig Daten zur Inflation im Euroraum und der EU. Diese Daten sind wichtig für die Wirtschaftspolitik und die Finanzmärkte. Eurostat bietet zudem weitere Euroindikatoren an, die allgemeine Wirtschaftsinformationen über den Euroraum, die EU und einzelne Mitgliedstaaten liefern.
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