Kentucky hat seine Klage gegen Coinbase bezüglich deren Staking-Angebote fallen gelassen und folgt damit Vermont und South Carolina. Der Bundesstaat hatte Coinbase vorgeworfen, mit seinen Staking-Diensten gegen Wertpapiergesetze zu verstoßen, zieht diese Anschuldigung nun aber zurück. Dies könnte auf eine veränderte Haltung der Behörden gegenüber Staking hindeuten.
Kentucky folgt dem Beispiel von Vermont und South Carolina und hat seine Klage gegen die Kryptowährungsbörse Coinbase im Zusammenhang mit deren Staking-Angeboten fallen gelassen. Wie Cointelegraph berichtet, hatte der Bundesstaat Kentucky im März 2023 eine einstweilige Verfügung gegen Coinbase erwirkt, mit der Begründung, das Unternehmen biete nicht registrierte Wertpapiere in Form von Staking-Diensten an.
Staking, der Prozess, bei dem Nutzer ihre Kryptowährungen sperren, um Transaktionen in einem Blockchain-Netzwerk zu validieren und dafür Belohnungen zu erhalten, ist ein Kernbestandteil vieler Krypto-Ökosysteme. Die Klassifizierung von Staking-Diensten als Wertpapiere ist jedoch ein kontroverses Thema, das von den Aufsichtsbehörden in den USA unterschiedlich behandelt wird. Die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC argumentiert, dass viele Staking-Angebote die Kriterien des Howey-Tests erfüllen und daher als Wertpapiere einzustufen sind.
Kentucky hatte Coinbase vorgeworfen, mit dem Angebot von Staking-Diensten gegen die Wertpapiergesetze des Bundesstaates verstoßen zu haben. Der jetzige Rückzug der Klage deutet auf eine mögliche Änderung der regulatorischen Haltung gegenüber Staking-Diensten hin. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie sich die Rechtslage in anderen Bundesstaaten und auf Bundesebene weiterentwickelt.
Kentuckys Entscheidung folgt ähnlichen Entscheidungen in Vermont und South Carolina. Auch diese Staaten hatten Klagen gegen Coinbase im Zusammenhang mit Staking-Diensten zurückgezogen. Diese Entwicklungen könnten darauf hindeuten, dass die Regulierungsbehörden ihre Position zum Thema Staking überdenken und möglicherweise einen differenzierteren Ansatz verfolgen werden.
Für Coinbase ist die Einstellung der Klage in Kentucky ein wichtiger Erfolg im laufenden Rechtsstreit mit den US-Behörden. Das Unternehmen argumentiert, dass seine Staking-Dienste keine Wertpapiere darstellen und daher nicht den strengen Vorschriften der SEC unterliegen sollten. Der Ausgang dieses Rechtsstreits wird erhebliche Auswirkungen auf die Zukunft von Staking und die gesamte Krypto-Branche in den USA haben.