Coinbase hat erneut Klage gegen die FDIC eingereicht, da diese ihre Petition für klare Krypto-Regulierungen weiterhin ignoriert. Die Krypto-Börse argumentiert, die Untätigkeit der FDIC schade der Branche und fordert eine Wiederaufnahme des im März abgewiesenen Verfahrens. Coinbase sieht in der anhaltenden Weigerung der FDIC, Richtlinien zu erstellen, nun einen konkreten Schaden.
Die Krypto-Handelsplattform Coinbase hat beim Bezirksgericht in Washington D.C. einen Antrag auf Wiederaufnahme ihres Verfahrens gegen die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) gestellt. Wie Cryptonews berichtet, begründet Coinbase dies mit der Ignoranz der FDIC gegenüber ihrer Forderung nach regulatorischer Klarheit für Krypto-Unternehmen. Coinbases ursprünglicher Antrag vom September 2022 zielte darauf ab, die FDIC zur Bearbeitung einer Petition aus dem Jahr 2021 zu zwingen. In dieser Petition hatte Coinbase die FDIC um die Erstellung regulatorischer Richtlinien für Krypto-Verwahrer gebeten.
Coinbase argumentiert, die FDIC habe ihre gesetzliche Pflicht zur Bearbeitung der Petition innerhalb eines angemessenen Zeitraums verletzt. Die fehlende Klarheit in der Regulierung von Krypto-Verwahrung hemme Innovation und Wachstum der Branche. Der Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens folgt auf die Entscheidung des Gerichts vom März dieses Jahres, die Klage abzuweisen. Die damalige Begründung des Gerichts lautete, Coinbase könne keine konkreten Schäden durch die Untätigkeit der FDIC nachweisen.
Coinbase behauptet nun, dass die anhaltende Weigerung der FDIC, klare Richtlinien zu formulieren, sehr wohl konkrete Schäden verursache. Die Unsicherheit hinsichtlich der regulatorischen Anforderungen erschwere Krypto-Unternehmen die Planung und Expansion ihrer Geschäfte. Laut Coinbase behindert die Untätigkeit der FDIC das Wachstum der Kryptoindustrie und schade sowohl Unternehmen als auch Verbrauchern. Die Börse betont die Notwendigkeit klarer Regeln, um fairen Wettbewerb und Verbraucherschutz zu gewährleisten.
Die FDIC hat sich bisher nicht öffentlich zu Coinbases Antrag geäußert. Es bleibt abzuwarten, ob das Gericht das Verfahren wieder aufnimmt und wie sich die regulatorische Landschaft für Krypto-Unternehmen in den USA weiterentwickelt. Die Entscheidung des Gerichts wird erheblichen Einfluss auf die Zukunft der Krypto-Regulierung in den USA haben und könnte einen Präzedenzfall für weitere Klagen gegen Regulierungsbehörden schaffen.
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