2.4.2025
Bitcoin

Galaxy Digital einigt sich auf 200 Millionen Dollar Vergleich wegen undurchsichtiger LUNA-Investitionen

Galaxy Digital zahlt 200 Millionen Dollar in einem Vergleich, da das Unternehmen seine eigenen LUNA-Investitionen nicht transparent offengelegt und den Token trotz Interessenkonflikt beworben hatte. Die New Yorker Generalstaatsanwaltschaft wirft dem Krypto-Finanzdienstleister Verstöße gegen den Martin Act und das Executive Law vor, da der Kauf und gewinnbringende Verkauf großer Mengen an LUNA-Token verschwiegen wurde. Der Fall unterstreicht die Notwendigkeit von Transparenz und Regulierung im Krypto-Markt.

Galaxy Digital zahlt 200 Millionen Dollar in Vergleich wegen mangelnder Transparenz bei LUNA-Investitionen

Der Krypto-Finanzdienstleister Galaxy Digital hat einer Vergleichszahlung von 200 Millionen Dollar zugestimmt. Wie unter anderem BitcoinWorld berichtet, geht es um Vorwürfe im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch des LUNA-Tokens und der mangelnden Offenlegung der eigenen finanziellen Beteiligung von Galaxy Digital an diesem Token. Die New Yorker Generalstaatsanwaltschaft wirft dem Unternehmen Verstöße gegen den Martin Act und das Executive Law vor, beides Gesetze zum Schutz von Investoren vor betrügerischen Handlungen. Im Zentrum der Anschuldigungen steht der Vorwurf, Galaxy Digital habe LUNA beworben, ohne gleichzeitig die eigenen erheblichen finanziellen Interessen an dem Token offenzulegen. Dies stellt einen Interessenkonflikt dar und hätte Investoren in die Irre führen können. BitcoinWorld berichtet weiter, Galaxy Digital habe 18,5 Millionen LUNA-Token mit einem Rabatt von 30% erworben und anschließend mit einem Gewinn von über 100 Millionen Dollar verkauft, während gleichzeitig öffentlich für LUNA geworben wurde. Diese Transaktionen wurden nicht öffentlich gemacht. Auch Michael Novogratz, CEO von Galaxy Digital, ist in die Vorwürfe verwickelt. Als bekannter Krypto-Befürworter haben seine Empfehlungen in der Krypto-Community Gewicht. Die Anschuldigungen deuten darauf hin, dass seine öffentliche Unterstützung für LUNA mit den nicht offengelegten finanziellen Interessen von Galaxy Digital zusammenhängen könnte. Dies wirft Fragen nach der Objektivität und Integrität solcher Empfehlungen auf. Die über drei Jahre gestreckte Vergleichszahlung von 200 Millionen Dollar unterstreicht die zunehmenden Bemühungen der Aufsichtsbehörden, den Kryptowährungsmarkt zu regulieren. Der Fall verdeutlicht die Komplexität und die Herausforderungen, vor denen die Regulierungsbehörden bei der Überwachung dieses sich schnell entwickelnden Marktes stehen. Die Anwendung des Martin Act, einem strengen New Yorker Gesetz, das häufig zur Bekämpfung von Wertpapierbetrug eingesetzt wird, zeigt, wie ernst die Behörden Krypto-bezogenes Fehlverhalten mittlerweile nehmen. Der Fall Galaxy Digital hat weitreichende Konsequenzen für die Krypto-Branche. Er betont die Notwendigkeit von Transparenz und die Bedeutung der Einhaltung von Vorschriften. Für Investoren ist es ein wichtiger Hinweis, die mit Krypto-Investitionen verbundenen Risiken sorgfältig zu prüfen und sich nicht ausschließlich auf Empfehlungen zu verlassen. Die Branche benötigt klarere und umfassendere regulatorische Rahmenbedingungen, um Investoren zu schützen und ein nachhaltiges Wachstum zu ermöglichen. Quellen: - https://bitcoinworld.co.in/galaxy-digital-luna-settlement/ - https://news.bitcoin.com/lack-of-disclosure-on-luna-costs-galaxy-digital-200-million/
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