Großbritannien bereitet sich auf mögliche US-Zölle unter einer erneuten Trump-Präsidentschaft vor, da die Hoffnungen auf ein bilaterales Handelsabkommen schwinden. Die britische Regierung befürchtet eine Rückkehr zu Trumps protektionistischer Handelspolitik, was die ohnehin angeschlagene britische Wirtschaft zusätzlich belasten würde. Daher sucht sie verstärkt alternative Handelsbeziehungen, um die negativen Auswirkungen abzufedern.
Die britische Regierung bereitet sich auf die mögliche Wiedereinführung von US-Zöllen unter einer Präsidentschaft Donald Trumps vor, da die Chancen auf ein umfassendes Handelsabkommen zwischen beiden Ländern schwinden. Laut Cryptopolitan rechnen britische Minister damit, dass Trump im Falle eines Wahlsiegs 2024 seine protektionistische Handelspolitik wiederaufnehmen und Zölle auf britische Güter erheben könnte. Dies würde die britische Wirtschaft, die bereits mit hoher Inflation und schwachem Wachstum kämpft, zusätzlich belasten.
Die Verhandlungen über ein nach dem Brexit priorisiertes Handelsabkommen zwischen dem Vereinigten Königreich und den USA sind festgefahren. Differenzen in Bereichen wie Landwirtschaft und digitale Dienstleistungen verhindern bislang einen Abschluss. Die britische Seite hoffte, durch ein solches Abkommen die wirtschaftlichen Folgen des Brexit abzumildern und neue Exportmöglichkeiten zu schaffen.
Die Sorge um eine mögliche Wiedereinführung der von Trump während seiner ersten Amtszeit auf Stahl und Aluminium verhängten Zölle erhöht den Druck auf die britische Regierung, alternative Handelsstrategien zu entwickeln. Der Fokus liegt nun verstärkt auf dem Ausbau der Handelsbeziehungen mit anderen Ländern, darunter die Commonwealth-Staaten und die Pazifikregion.
Die Unsicherheit über die zukünftige US-Handelspolitik unter Trump stellt die britische Wirtschaft vor große Herausforderungen. Unternehmen müssen sich auf mögliche Zölle und Handelsbarrieren einstellen, was Investitionen und Wachstum hemmen könnte. Die britische Regierung sucht nach Möglichkeiten, die Auswirkungen der amerikanischen Handelspolitik abzufedern und die heimische Wirtschaft zu schützen.
Die Entwicklungen in den USA werden in Großbritannien aufmerksam verfolgt. Die Möglichkeit einer Rückkehr Trumps ins Weiße Haus und die damit verbundenen handelspolitischen Folgen beunruhigen Wirtschaft und Politik. Die Regierung betont die Notwendigkeit, sich auf verschiedene Szenarien vorzubereiten und die Widerstandsfähigkeit der britischen Wirtschaft zu stärken.
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