Brasilianischen Rentenfonds sind Direktinvestitionen in Kryptowährungen durch die Wertpapieraufsichtsbehörde CVM verboten worden. Die CVM begründet das Verbot mit der hohen Volatilität und dem mangelnden Regulierungsrahmen von Krypto-Assets, um die Altersvorsorge der Anleger zu schützen. Damit verschärft Brasilien seine vorsichtige Haltung gegenüber Kryptowährungen, obwohl der Handel für Privatpersonen weiterhin legal ist.
Brasilianische Rentenfonds dürfen ab sofort nicht mehr in Kryptowährungen investieren. Die brasilianische Wertpapieraufsichtsbehörde CVM hat laut news.bitcoin.com eine Resolution verabschiedet, die jegliche Direktinvestitionen in Krypto-Assets für die unter ihrer Aufsicht stehenden Fonds untersagt. Diese Regelung betrifft alle Fondsarten gleichermaßen.
Die CVM stuft Kryptowährungen zwar als Wertpapiere ein, hält sie aber aufgrund ihrer hohen Volatilität und des derzeitigen Mangels an Regulierung für zu risikoreich für Rentenfonds. Der Schutz der Altersvorsorge der Anleger stehe im Vordergrund, so die Behörde. news.bitcoin.com berichtet weiter, dass die CVM Kryptowährungen als ungeeignete Anlageklasse für langfristige und risikoaverse Investitionen betrachtet.
Das neue Verbot verschärft die bereits bestehende vorsichtige Haltung der brasilianischen Behörden gegenüber Kryptowährungen. Obwohl der Handel mit Kryptowährungen für Privatpersonen in Brasilien legal ist, gab es schon zuvor Beschränkungen für institutionelle Anleger. Die CVM hat wiederholt vor den Risiken von Krypto-Investitionen gewarnt und darauf hingewiesen, dass diese Anlagen nicht durch den Einlagensicherungsfonds abgesichert sind.
Die Entscheidung der CVM spiegelt den weltweiten Trend zu einer stärkeren Regulierung von Kryptowährungen wider. Viele Länder suchen derzeit nach Wegen, diese neuen Anlageformen in das bestehende Finanzsystem zu integrieren und gleichzeitig den Anlegerschutz zu gewährleisten. Die Volatilität und die damit verbundenen Risiken von Kryptowährungen stellen Regulierungsbehörden weltweit vor große Herausforderungen.
Für brasilianische Rentenfonds bedeutet die neue Regelung eine klare Eingrenzung der erlaubten Investitionen. Kryptowährungen sind nun explizit ausgeschlossen. Dies wird die Diskussion über die Rolle von Kryptowährungen im Finanzsystem voraussichtlich weiter befeuern und könnte auch andere Länder zu ähnlichen Maßnahmen veranlassen.
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