Der Ethereum-Kurs nähert sich einem wichtigen Widerstandspunkt gegenüber Bitcoin (0,0285 BTC), dessen Überwindung laut Analysten wie Michael Van De Poppe einen Altcoin-Aufschwung auslösen könnte. Makroökonomische Faktoren könnten diesen Ausbruch zusätzlich beeinflussen, und es wird mit Kursgewinnen von 10-30% bei Altcoins gerechnet, sollte Ethereum die Marke durchbrechen. Trotz der hohen Anzahl an Short-Positionen, die auf Pessimismus hindeuten, sehen einige Analysten darin eine potenzielle Kaufgelegenheit.
Der Ethereum-Kurs nähert sich gegenüber Bitcoin einem entscheidenden Widerstand. Verschiedene Marktanalysten, darunter auch CoinEdition, rechnen mit einem Ausbruch des Kurses, der eine breiter gefasste Rallye bei Altcoins auslösen könnte.
Kryptoanalyst Michael Van De Poppe bezeichnet die Marke von 0,0285 BTC als Schlüsselniveau für das ETH/BTC-Paar. In einem Markt-Update erklärte er: „Der erste Sprung bei ETH erfolgt, wenn die Marke von 0,0285 durchbrochen wird.“ Er fügte hinzu, dass neue makroökonomische Nachrichten diese Entwicklung beschleunigen könnten. Van De Poppe erwartet, dass Altcoins bald um 10-30% zulegen könnten.
Nachdem ETH/BTC Anfang des Monats stark gefallen war, konsolidiert sich das Paar nun. Ein Ausbruch über 0,0285 BTC könnte wiederkehrende Stärke für Ethereum signalisieren und eine Verschiebung der Marktdynamik zugunsten von Altcoins andeuten.
Van De Poppes Hinweis auf makroökonomische Nachrichten deutet darauf hin, dass übergeordnete Finanzentwicklungen, wie Inflationsdaten, Zinsentscheidungen oder regulatorische Neuigkeiten, die Kursbewegung von Ethereum beeinflussen könnten. Wie CryptoNews berichtet, hat der Kryptomarkt in der Vergangenheit auf Äußerungen der US-Notenbank, Verbraucherpreisindizes und globale Wirtschaftstrends reagiert. Daher könnten externe Faktoren den nächsten Kursschub bei ETH auslösen.
Sollte Ethereum den Widerstand erfolgreich überwinden, erwarten Händler eine Kapitalrotation von Bitcoin zu Altcoins, was zu zweistelligen prozentualen Zuwächsen im breiteren Altcoin-Markt führen könnte. Historisch gesehen haben Ausbrüche von ETH/BTC oft den Beginn von sogenannten „Altcoin-Saisons“ markiert, Phasen, in denen Altcoins zeitweise eine bessere Performance als Bitcoin erzielen.
Wie CryptoDnes berichtet, wies der Analyst Markus Thielen Anfang der Woche darauf hin, dass Ethereum in den letzten Wochen volatiler als Bitcoin war und weniger vorhersehbare Kursbewegungen aufwies. Er ist der Ansicht, dass diese Volatilität erhebliche Chancen für Investoren bieten könnte, insbesondere angesichts wichtiger Ereignisse wie der ETF-Zulassung, die bevorstehen.
Trotz des potenziellen Ausbruchs von ETH bleibt die Marktstimmung überwiegend negativ. Van De Poppe bemerkte zuvor, dass die Short-Positionen auf ETH auf einem Allzeithoch liegen, was auf eine pessimistische Einschätzung der Händler hindeutet. Thielen argumentierte jedoch, dass ein solcher extremer Pessimismus in der Vergangenheit Kaufgelegenheiten geschaffen habe.
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