Ein 27-jähriger Mann wurde in Gurugram, Indien, verhaftet, nachdem er Drogen mit Kryptowährung gekauft und diese über das Darknet bestellt hatte. Die Polizei beschlagnahmte LSD in Form von Kinder-Tattoo-Aufklebern und der Fall unterstreicht die zunehmende Nutzung von Kryptowährungen für illegale Aktivitäten sowie die Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit im Kampf gegen den digitalen Drogenhandel. Der Vorfall verdeutlicht auch die Wichtigkeit von Aufklärung über die Risiken im Zusammenhang mit Kryptowährungen.
Ein 27-jähriger Mann aus Kolkata wurde in Gurugram, Indien, wegen des Kaufs und Vertriebs von Drogen unter Verwendung von Kryptowährung verhaftet. Wie Cryptopolitan berichtet, wurde Mohammad Shahbaz am Mittwoch in Sektor 43 von der Anti-Narcotics Cell der Polizei von Gurugram festgenommen. Shahbaz, der ursprünglich aus New Town in Kolkata stammt, lebte in einer Wohngemeinschaft in Saket, Delhi.
Bei seiner Festnahme wurden 2,7 Gramm LSD in Form von Kinder-Tattoo-Aufklebern beschlagnahmt. Diese Aufkleber sind aufgrund ihrer Unauffälligkeit und ihrer Fähigkeit, Drogenscanner zu umgehen, besonders schwer zu entdecken. Laut Sub-Inspector Karamjit, dem Leiter der Anti-Narcotics Cell, gestand Shahbaz, die Drogen über den Tor-Browser von einer Plattform namens Bioness bestellt und mit Kryptowährung bezahlt zu haben. Er plante, die Drogen auf Partys in Gurugram zu verteilen.
Wie NDTV berichtet, wurde gegen Shahbaz ein Verfahren gemäß Abschnitt 22(c) des Narcotic Drugs and Psychotropic Substances (NDPS) Act in der Polizeistation Sushant Lok eingeleitet. Die Ermittlungen, die auch seine internationalen Verbindungen umfassen, dauern an. Ein leitender Ermittlungsbeamter erklärte, dass LSD, das typischerweise auf die Zunge gelegt wird, um halluzinogene Wirkungen zu erzielen, in den USA, Russland und europäischen Ländern weit verbreitet ist und auch unter indischen Jugendlichen, insbesondere auf Rave-Partys, immer beliebter wird. Shahbaz arbeitet seit einem Jahr als Fotograf in Delhi und befindet sich nun in viertägigem Polizeigewahrsam.
Dieser Fall verdeutlicht erneut die Nutzung von Kryptowährungen für illegale Aktivitäten. Die dezentrale Natur und die Pseudonymität der Nutzer machen Kryptowährungen attraktiv für kriminelle Transaktionen. Strafverfolgungsbehörden weltweit arbeiten jedoch an Strategien zur Bekämpfung dieser Art von Kriminalität. Der Fall des Darknet-Marktplatzes "Monopoly Market", über den Drogen im Wert von 18 Millionen Dollar verkauft wurden und der von einem kroatisch-serbischen Staatsbürger betrieben wurde (The Record), zeigt, dass die Behörden zunehmend in der Lage sind, auch komplexe, international agierende kriminelle Netzwerke aufzudecken. Der Fall von Shahbaz unterstreicht die Notwendigkeit einer verstärkten internationalen Zusammenarbeit und des Informationsaustauschs zwischen den Strafverfolgungsbehörden, um den illegalen Drogenhandel im digitalen Zeitalter effektiv zu bekämpfen. Darüber hinaus wird die Ausbildung und Schulung von Polizeibeamten im Umgang mit Kryptowährungen und Darknet-Technologien immer wichtiger.
Der Fall von Shahbaz ist kein Einzelfall. Wie aus einer Pressemitteilung des US-Justizministeriums hervorgeht, wurde ein indischer Staatsbürger wegen eines Betrugs im Zusammenhang mit gefälschten Kryptowährungsbörsen-Websites, die Coinbase ähnelten, zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Der Täter stahl mehr als 20 Millionen Dollar von Hunderten von Opfern. Dieser Fall verdeutlicht die vielfältigen Möglichkeiten, wie Kryptowährungen für kriminelle Zwecke missbraucht werden können, und unterstreicht die Notwendigkeit von erhöhter Wachsamkeit und Aufklärung der Öffentlichkeit über die Risiken im Zusammenhang mit Kryptowährungen.
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