OKX hat die MiCA-Lizenz erhalten und darf somit seine Krypto-Dienstleistungen im Europäischen Wirtschaftsraum anbieten. Mit Malta als EWR-Drehkreuz will die Börse über 400 Millionen Europäern lokal angepasste Produkte, inklusive Spot- und Bot-Trading sowie Euro-Zahlungsoptionen, zur Verfügung stellen. Die Lizenz erlaubt OKX durch das "Passporting-Recht" die Expansion im gesamten EWR unter einem einheitlichen Rechtsrahmen.
Die Kryptowährungsbörse OKX hat die begehrte Lizenz gemäß der Markets in Crypto-Assets (MiCA)-Verordnung erhalten. Damit ist es OKX nun gestattet, seine Dienstleistungen in den 28 Ländern des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) anzubieten und somit über 400 Millionen Europäerinnen und Europäern regulierte Krypto-Produkte und -Dienstleistungen bereitzustellen. Malta dient als EWR-Drehkreuz für das Unternehmen. Dies wurde unter anderem von BTC-ECHO berichtet.
Die MiCA-Lizenz ermöglicht den Kundinnen und Kunden in den EWR-Staaten den Zugang zu einem breiten Spektrum an OKX-Diensten. Dazu gehören OTC-, Spot- und Bot-Trading für über 270 Kryptowährungen und mehr als 300 Handelspaare, darunter über 60 Euro-basierte Paare. Durch die Integration lokaler Zahlungsanbieter wie SEPA, iDEAL und Bancontact sollen einfache und gebührenfreie Euro-Transaktionen gewährleistet werden.
OKX legt großen Wert auf die Anpassung seiner Services an die lokalen Gegebenheiten. Sowohl die App als auch die Web-Plattformen werden in den jeweiligen Landessprachen verfügbar sein, ebenso wie der Kundensupport. Die Anzeige von Preisen in Landeswährungen und die Bereitstellung diverser lokaler Zahlungsmethoden sollen die Benutzerfreundlichkeit zusätzlich erhöhen. OKX bietet sowohl eine intuitive Benutzeroberfläche für Einsteiger als auch eine umfassende Produktschnittstelle für erfahrene Nutzer.
Dank der MiCA-Lizenz und des damit verbundenen "Passporting-Rechts" können Unternehmen, die in einem EU-Land MiCA-registriert und lizenziert sind, ihre Dienstleistungen unter einem einheitlichen Rechtsrahmen in anderen EU-Ländern anbieten. Verschiedene Quellen berichten, dass OKX die MiCA-Lizenz bereits am 27. Januar 2025 erhalten hatte. Die nun erteilte Genehmigung zur Ausweitung der Dienstleistungen auf den gesamten EWR stellt einen bedeutenden Fortschritt dar.
Erald Ghoos, CEO von OKX Europe, sieht in der MiCA-Lizenz und dem Passporting-Recht eine Bestätigung des Engagements von OKX, sichere, transparente und lokal angepasste Krypto-Dienste im gesamten EWR anzubieten. Die Unterstützung von Landessprachen, -währungen und lokalen Zahlungsmethoden soll den Zugang zum Kryptohandel erleichtern. Ghoos bezeichnet OKX als "die neue Alternative für das europäische Krypto-Finanzwesen".
Mit weltweit über 60 Millionen Kunden zählt OKX zu den größten Krypto-Börsen. Das Unternehmen betreibt sowohl zentralisierte (CEX) als auch dezentralisierte (DEX) Börsenplattformen. Die europaweite Expansion mittels MiCA ist Teil der globalen Strategie von OKX, sein Onshore-Geschäft auszubauen. Im Jahr 2024 wurde OKX in sieben Onshore-Märkten eingeführt und erhielt vier neue Lizenzen und Zulassungen.