Donald Trump hat angekündigt, die Goldreserven in Fort Knox überprüfen zu lassen, nachdem Elon Musk Zweifel an deren Existenz geäußert hatte, was die Prognosemärkte beeinflusst. Obwohl Finanzminister Bessent versichert, dass das Gold vorhanden sei, heizen die anhaltende Verschwörungstheorie um fehlende Goldreserven und die letzte vollständige Prüfung im Jahr 1953 das Misstrauen an. Die Spekulationen über eine erneute Prüfung der Goldreserven halten an.
Donald Trumps Ankündigung, die Goldreserven in Fort Knox überprüfen zu lassen, hat für Aufregung gesorgt und die Prognosemärkte beeinflusst. Cointelegraph berichtet, dass die Prognoseplattform Polymarket unmittelbar auf Trumps Äußerungen reagierte und eine verstärkte Aktivität bezüglich der Wahrscheinlichkeit einer solchen Prüfung verzeichnete.
Hintergrund von Trumps Forderung ist eine anhaltende Verschwörungstheorie, die behauptet, die Goldreserven in Fort Knox seien verschwunden oder zumindest teilweise durch Fälschungen ersetzt worden. Diese Theorie wurde durch Elon Musk neu entfacht, der in den sozialen Medien die Frage aufwarf, wer garantiere, dass das Gold noch da sei. AP News berichtet, dass Musk sogar mit Trump im Air Force One reiste und seine Bedenken bezüglich der Goldreserven äußerte. Trump griff diese Bedenken auf und erklärte, er wolle sicherstellen, dass das Gold tatsächlich vorhanden sei. Laut AP News sagte Trump: "Wenn das Gold nicht da ist, werden wir sehr verärgert sein."
Finanzminister Scott Bessent versicherte jedoch, dass die Goldreserven jährlich geprüft würden und vollständig vorhanden seien. Er bot Senatoren sogar an, eine Inspektion zu organisieren, um die Zweifel aus dem Weg zu räumen. AP News berichtet weiter, Bessent habe gegenüber einem Radiomoderator erklärt: "Wir führen jedes Jahr eine Prüfung durch. Alles Gold ist vorhanden und verbucht." Trotz dieser Versicherungen bleiben Zweifel bestehen, vor allem, da die letzte vollständige Prüfung der Goldreserven in Fort Knox im Jahr 1953 stattfand. Economic Times India Times berichtet, dass es seitdem lediglich sogenannte "vault seal checks" gegeben habe, die jedoch keine vollständige Inventur darstellen.
Die anhaltende Diskussion um die Goldreserven in Fort Knox verdeutlicht das tief sitzende Misstrauen gegenüber staatlichen Institutionen und dem Finanzsystem in Teilen der Bevölkerung. Trumps und Musks Äußerungen haben dieses Misstrauen verstärkt und die Spekulationen angeheizt. Ob es tatsächlich zu einer vollständigen Prüfung der Goldreserven kommt, ist noch offen. Die Reaktionen der Prognosemärkte deuten jedoch darauf hin, dass viele Marktteilnehmer diese Möglichkeit ernst nehmen.
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